BASIS-BAUSTEIN: AUFRICHTIGKEIT UND GERECHTE ARBEITSBEDINGUNGEN

FAIR COMMUNICATION ist aufrichtig

Eines der zentralen Probleme der heutigen Gesellschaft ist das sinkende Vertrauen in die Richtigkeit der gebotenen Informationen. FAIR COMMUNICATION setzt hier den Hebel an und definiert als primäres Kriterium für eine faire Kommunikation die Aufrichtigkeit.

Die Detail-Kriterien sind:

  • sachlich korrekt
  • transparent
  • nachvollziehbar

Wörter und Bilder sollen dazu dienen, Informationen sachlich korrekt, transparent und nachvollziehbar zu transportieren.
Aufrichtige Kommunikation geht von mündigen und urteilsfähigen KonsumentInnen aus, die dazu fähig sind, sich gemäß den persönlichen Bedürfnissen bewusst zu entscheiden.
FAIR COMMUNICATION zielt damit keineswegs auf eine sterile Kommunikation ab. Ingredienzien wie Kreativität, Charme, Witz, auch Erotik werden weiterhin die Kommunikation beleben. Allerdings in einer Weise, die der Richtigkeit des Beschriebenen oder Dargestellten entspricht.

Die Oase neben der Straße

Ein allzu gut bekanntes Beispiel ist der Touristik-Katalog, der das wunderschöne Hotel inmitten einer Naturoase darstellt, obwohl tatsächlich eine stark befahrene Straße vorbeiführt. Diese Straße muss man in Wirklichkeit auch queren, um an den Strand zu gelangen, von dem es im Katalog heißt, dass er nur 3 Minuten entfernt sei. Ähnlich wird mit der Darstellung der Zimmer verfahren: dank großzügiger Weitwinkelaufnahmen erscheinen die winzige Räume wie weiträumige Suiten...
Die aufrichtige Darstellung wäre in diesem Fall einfach: exakte Bilder der Anlage samt Straße, Internetvideos aus der Fußgängerperspektive, Innenaufnahmen mit neutral gestellten Roundshotsystemen, auch Anlagenpläne würden die Situation nachvollziehbar und sachlich richtig darstellen.

 

FAIR COMMUNICATION ist entstanden unter gerechten Arbeitsbedingungen

Der Mensch lebt nicht, um zu arbeiten, sondern der Mensch arbeitet, um zu leben. FAIR COMMUNICATION setzt sich für gerechte Arbeitsbeziehungen und Arbeitsbedingungen für Menschen in der Kommunikationsbranche ein.

Konkret sind damit folgende Aspekte gemeint:

  • gerechte Arbeitszeit
  • gerechte Stundensätze
  • gerechte Zeiteinteilung
  • gerechter Umgang mit UrheberInnen- und Werknutzungsrechten
  • gerechte Vertragsabwicklung
  • gerechter Umgang mit PraktikantInnen