BAUSTEIN 2

FAIR COMMUNICATION baut Barrieren ab.

FAIR COMMUNICATION tritt dafür ein, möglichst vielen Menschen möglichst einfache Zugänge zu Informationen zu schaffen. Dazu ist es nötig, das eigene Sichtfeld zu öffnen und die besonderen Bedürfnisse vieler Menschen wahr- und in weiterer Folge ernstzunehmen.

Wie bei allen Kriterien der fairen Kommunikation zielen wir also auch in diesem Bereich auf eine Änderung der Haltung ab. Wir wollen den Prozess der Öffnung, der schon längst begonnen hat, unterstützen. Die Potenziale, die jenseits der Barrieren vorhanden sind, sollen gefördert werden und letztendlich zu einem lebendigeren Miteinander aller Beteiligten führen.

Kriterien zum Abbau von Barrieren in der Kommunikation

1. Informationszugänge erleichtern
- Leichte, verständliche Texte
- Schrift soll deutlich und groß genug sein
- Auf die richtige Farbgestaltung achten
- Zeichen deutlich darstellen
- Farbgestaltung und Fotoabbildungen für jede/n erkennbar machen
- Darstellungen und Gestaltungen einfach und übersichtlich


2.  Vorhandene Möglichkeiten nutzen und neue schaffen
- Brailleschrift
- Sensorische und akustische Wahrnehmung
- Einsatz von (technischen) Hilfsmitteln
- Bedürfnisgerechte Arbeitsplätze und Arbeitsunterlagen schaffen
- Chancengleichheit mitdenken
- Teambildung, Arbeitsklima, gemeinsames Miteinander
- Hilfestellung
- Leichte, verständliche, übersichtliche Gestaltung bei Foldern, Inseraten,
  Broschüren, Visitenkarten etc.


2.1 Barrierefreies Internet
Es muss möglich sein, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen das Internet problemlos nutzen können – d.h. Webseiten sollten so aufgebaut sein, dass sich auch Blinde, Gehörlose oder Menschen mit Lernschwierigkeiten gut zurechtfinden. Dabei sollten die Kriterien der WCAG (Richtlinien für barrierefreie Webinhalte – Web Content Accessibility Guidelines) berücksichtigt werden.